März 20, 2007

Tchau meu Brasil!!!

Já um ano que eu ficquei aqui. Nossa, o tempo passou muito rapido. Hoje é meu ultimo dia na minha nova mae-pátria e amanha já vou viajar para Alemanha. Agora é um pouco estranho. Nunca vou ver a gente aqui, meu apartamento, comer as comidas e frutas tipicos... claro, vou voltar mas ainda nao sei quando e vai passar muito tempo... aprendi portugues (ainda faco muitos errados mas melhorou bastante do que em maio, ou? ;))) Tomara for receber muitos emails de vcs!! E lá tem pouco gente que falam portugues para manter a lingua entao escrevam mais!! ;) Acho que vou fazer um curso lá mesmo, mas primeiro vou ter muitas coisas para fazer lá. Foi um prazer conhecer vcs!! Já tenho saudade :( Nunca me esqueca, eu nao vou!!!


Langsam aber stetig herangerückt- der letzte Tag. Hab mit Apfel- und Bananenstrudel und Haribos und Osterhasen Abschied bei Siemens gefeiert. Meine Kollegen und Freunde haben mir ein super Brasil-Trickot geschenkt, und ich hätte nicht gedacht, dass es das in meiner Größe gibt!! Und danach habe ich nochmal 2 Std gebraucht, um mich von jedem mit Umarmung und Küsschen zu verabschieden. War eine klasse Zeit, tolle Leute, viel erlebt. Und mit der morgigen Reise geht sie weiter, die Geschichte... Auch wenn ich mit einem lachenden und einem traurigen Auge hier Abschied nehme....
Aber zunächst muss ich es schaffen, den verbliebenen Rest in meinen Koffer unterzukriegen. Ich hab mich schon von vielem getrennt. Aber es scheint, es war nicht genug. Ich hab mal abgeklärt, alles was ich da lasse, wird zumindest nicht weggeschmissen. Mein Hotel arbeitet mit einer Stiftung oder ähnlichem zusammen. Das ganze Zeugs wird also dorthingebracht. Jetzt geht es für mich erstmal noch mal ans selketieren, bevor ich heute Abend noch Abschied mit meinen Freunden feiere. (Oh Gott, ich will alles außer Kater, Turbulenzen und extreme Verspätung morgen haben. Und ich bete, dass morgen der nette Brasilianer am Check-in sitzt, dem das Übergepäck gar nicht auffällt.)
Also bis Do ihr Lieben, auch wenn ich es noch nicht ganz verinnerlicht habe, dass das hier alles nun rum ist. Aber irgendeines Tages komme ich hierher zurück...

PS: Vielleicht wird die BiB-Reihe fortgesetzt. Nach Bianca-in-Brasilien, folgt evtl. Bianca-in-Bayern. Aber die nächste Zeit wird erstmal wenig Zeit bleiben, die bayrische Kultur näher zu erkunden.. Die Idee ist noch nicht ganz ausgereift ;)

März 16, 2007

Wad fürn Wetter!

Woowww, was ich heute erlebt habe, das könnt ihr euch nicht vorstellen. Gegen Mittag kam der Regen, und was für einer. Gegen 4 Uhr konnte man von unserem Büro aus nur noch Erahnen, wo die Bäume stehen könnten. Es hat geschüttet, so was hab ich noch nie gesehen. Zweimal wäre schiergar unser Licht mal wieder ausgefallen (wohlgemerkt, es fällt dann nur das Licht und die Klimaanlage aus, für den PC reicht es immer *lach*). Nun gut, in 2 Std. wird sich das Ganze auch wieder beruhigt haben. Pustekuchen. Ich raus, es regnet stark, aber immerhin regenschirmfreundlicher. Passiere die Pforte, bin gerade an der Straßenecke - und jetzt könnt ihr euch sicherlich denken was kommt-. Zurück oder zur Bushaltestelle - war gleich weit. Also Richtung Bus. Gehweg gab es keinen mehr. Nur Pfützen oder besser Bächer. Manchmal gab es keine Ausweichmöglichkeit und mir lief das Wasser in den Schuh. Dann gibt es auch noch diese lieben Mitmenschen, die mit ihrem Auto, rasant und sehr dicht am Gehweg bei dir vorbeifahren *grr* Ab Gürtel abwärts war ich triefend naß. Die 3 Sekunden, die ich brauchte, um in den Bus einzusteigen, gaben auch dem letzten trockenen Fleck den Rest (3 Sek!! mehr waren es wirklich nicht). Am Busterminal, genau dort, wo alle überqueren müssen, war ein 20 cm höher, 2m breiter und bestimmt 5m langer See. Da waren meine Socken dann aber richtig nass. Wahnsinn!! Und kaum 3 Std später, nichts mehr, kein Tröpflein, sogar die Gehwege sind teilweise schon trocken, warm ist es immer noch...

März 09, 2007

Der Countdown läuft...

... leider...

Bin schon wieder eine Woche hier, ohne es gemerkt zu haben. Der Abflug von D war alles andere als schön. Sturmstärke 9. Ich hatte 2 mal das Gefühl, dass wir von der Startbahn abtrifften, und ich dachte nicht, dass wir nach dem Abheben auch wirklich lange in der Luft bleiben würden. Aber das ging noch. Schlimm wurde es erst beim 2. Flug, als auch noch Kopfschmerzen hinzukamen. Gott war mir übel... (naja, es gibt für alles ein erstes Mal) Dafür empfing mich Brasilien mit dem besten Wetter seit langem. Strahlendblauer Himmel, Sonnenschein (jawohl auch in Curitiba) und 30 Grad. Fragende Blicke warum ich eine Winterjacke mit mir schleppte...
Kaum in Sao Paulo wieder eingecheckt, und schon 2mal angebettelt. Keine tollwütigen Radfahrer mehr auf den Gehwegen, von denen du beinahe zusammengefahren wirst - hallo nach einem Jahr schwarz-weiß-Gehwegen kann man ja wohl auch mal vergessen, dass rot-weiß in D eine Bedeutung hat. Hier fahren die wenigen Radfahren auf der Busspur! (weil die noch am Besten aussieht) Alles wieder in der gewohnten Sprache, ohne überlegen zu müssen "wie sage ich das auf dt.", sondern "man, wie hieß denn das Wort auf portugiesisch". (hey, und dieses Mal hatte ich nicht mal Probleme mit der Umstellung. Sogar englisch geht jetzt wieder. Und italienisch mußte ich ja notgedrungen im Flugzeug lernen -prego) Bäume, die ihre Blätter nie ganz verlieren. Einbahnstraßen. Frisch gepinselte Reklame. Getränke in Dosen. Kabas in Espressotassen... achjaaa... das wird mir fehlen...

Bevor ich ausreisen darf, hab ich noch einiges an Papierkramm zu erledigen. (Den Bürokratiespaß haben bestimmt die deutschen Einwanderer damals mitgebracht!) Also, falls ich in 2 Wochen nicht aufschlage, habe ich auf unbestimmte Zeit deswegen verlängert. Oder, was auch sein kann, ich hab keinen Flug mehr bekommen. Das nette Reisebüro glaubt mir nämlich nicht, dass Varig insolvenzbedingt, den Flug nach Sao Paulo aus dem Programm genommen hat. Ich solls probieren... hahaha... bleibt nur zu hoffen, dass ich morgen noch irgendeinen anderen Flug bekomme.

Gottseidank bin ich nicht gestern oder heute geflogen. Haben Besuch aus den USA. Verspätungen auf den Flughäfen. Noch größeres Vekehrschaos in Sao Paulo. Bush kommt doch tatsächlich in das arme Entwicklungsland Brasilien, das er so lange vernachlässigt hat, um es jetzt wieder gutzumachen. Friede-Freude-Eierkuchen. Das ich nicht lache. Haben wohl gemerkt, dass die eine kleine Ölabhängigkeit haben, und auf einmal ist der Alcool aus Brasilien recht. Nebenbei kann man sich mit den neuen Freunden neue Feinde machen, in dem man Südamerika gegen Venezuela aufhetzt, desen Präsi man rein zufällig wg. dem Öl nicht mag. Die Brasilianer exportieren mehr, d.h. man braucht größere Plantagen, auf denen mehr für Hungerlohn arbeiten müssen, dazu wird Wald gefällt, der Rest vom Zuckerrohr bleibt in Brasilien, die Abgase bei der Herstellung auch und USA steckt noch Lob ein, weil sie nun mehr auf Biokraftstoff setzen. Eine wirklich große Hilfe für dieses Land!! Und selbstlos wie immer. Der hat doch glatt für seinen Fifi noch Hundefutter eingeführt und außerdem Mineralwasser. Und keine Ahnung was noch alles. (bestimmt alles nur wegen DER Terrorgefahr) Immerhin zeigt da Köhler mehr Interesse für das Land. Keine 1 1/2 Tage Visite, sondern erstmal Wasserfälle besichtigen und dann neben Sao Paulo auch noch weitere Städte besuchen.

So, dann genieß ich hier noch die restlichen Tagen, die hoffentlich nicht ganz so rasant vorbeifliegen werden.

Februar 21, 2007

Carneval 2007

Quem ta junto ta junto!


Über Fasching waren tudo mundo (ca. 15-20 Leute) im Ferienhaus von Monica in Guaratuba. MO hat vorher sogar noch T-Shirts drucken lassen. Am Do zuvor hab auch ich dann erfahren, dass jeder eine Fantasia (sprich sich eine Verkleidung) braucht. Im übrigen gibt es hier keinen schmutzigen Do. Keine Krawatten abschneiden oder sonstiges. Total normaler Arbeitstag. Allerdings war abends wieder Party, da sich Mano und Jeff verlobt haben. Am Fr bin ich dann los, um mir ne Perücke oder sonstiges zu holen. Na denkste. Ebbe auf breiter Flur. Nach einer Std. gab ich auf, und fragte auf dem Weg zu meinem Apartment mal den Pförtner. Der wußte aber auch nichts. In einem einzigen Laden gab es nur hässliche Kinderkostüme. Curitiba ist alles andere als ne Faschingshochburg. Also, Sa Morgen nochmal bei Hitze und strahlendem Sonnenschein losgezogen, und sogar in nem Billigladen per Zufall fündig geworden. Weil ich mein Gepäck noch einigermaßen zusammen bekommen wollte, bin ich erst Sa Nachmittag mit dem Bus nachgereist. Auf der "Autobahn" war wieder die Hölle los, und dementsprechend viele Unfälle gab es. Trotz dass der Busfahrer die Haltestelle nicht kannte, und ich bei Nacht und total crazy people durch die halbe Stadt irren mußte, bin ich heil angekommen.

Und die 4 Tage sind schneller als im Fluge leider vorbeigeflogen. Jeden Tag wurde der Grill angeschmissen .. hmm, wenn bife in D nur auch so schmecken würde... Forro, Samba, Funk, viel Cachaca und Bier. Das Beste war allerdings a festa da fantasia am Sonntag. Die beste Party aller Zeiten. Und jeder hatte es geschafft ein Kostüm zu finden. Und das, obwohl nur die Hälfte was dabei hatte- Improvisation ist alles. Nossa, estava bem gostoso!!


Leider hat es die restl. Zeit die ganze Zeit regnen müssen. Meine Strandpläne liefen den Bach runter. Alleine wäre ich eh nicht gegangen, und die Brasilianer hatten nen 50:50 Tag, entweder schlafen oder Party. Eingekauft und gegessen wurde zwischendurch.

In den Händen von Dr. Nando und Baywatcher "Ismail" Hasselhof konnte ich ja nur ersaufen..




A gente

Caaiiiippiiiriiinhaaaa... de melao, abacaxi e uva...

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Februar 15, 2007

Eiiiii jei jei ja jei...

.. Faseeeenachd in Kerrloch.. do donzt ma do donzt ma von frieeh in die nachd, fasenachd in Kerrloch!!


En scheene schmutzische ihr Schlappe!
Schlumbelt un drinkt en farbische Weisherbschdschorle fa mi mid!


Oi mir liegt auch schon der Fasenachd Geruch in der Nase...

Februar 13, 2007

São Paulo

Mit der Gol (genau die Fluggesellschaft, die über dem Urwald abgestürzt ist) bin ich freitags nach Conghonas geflogen. Das erste Mal nur mit Handgepäck, keine Koffer und nichts.
Sao Paulo ist eine Stadt, für die man viiieelll Geduld mitbringen muss. Schlangestehen, Warten, überall. Dies zeigte sich bereits am Flughafen. Auf der Suche nach Camila, Treffpunkt bei den Taxis, war ich erstmal baff. Ungelogen, eine 1000 Leute Schlange und trotz allem, dass es durch eine 2-spurige Taxistraße schnell voran ging, die Schlange wollte und wollte nicht aufhören. Nach 5 Min machte ich Stopp und drehte wieder um - gegen den Strom. Wie sich herausstellte gab es 2 Decks mit Taxis, ich war natürlich auf dem falschen. Camila und Diego, ihr Neffe, warteten bereits eins weiter oben auf mich. Seit September das erste Mal wieder gesehen - erstmal lange drücken. Hungrig ging es danach zum Pizzaessen zum Pizza Hut. Nächste Schlange - Parkplatz. Wie in der Estacione gab es einen Parkplatzmann, der uns 5 vor 12 mitteilte, dass wir das letzte Auto wären, dass noch parken darf. Um 12 schließt nämlich der Pizzahut. Nächste Schlange - Warten auf einen freien Tisch und anmelden der Personenzahl. Marcelo kam sozusagen zur Mittagspause noch dazu, parken durfte er zwar nicht mehr, aber eintreten durfte er ausnahmsweise noch. Er arbeit bei 2 Laboratorien, das bedeuten in Brasilien 2mal 9 Std. Arbeit! Keine Ahnung wie er das schafft, aber in den letzten beiden Jahren hat er bestimmt nicht viel geschlafen. Diese Woche hört er aber bei einer auf, u.a. weil das unheimlich schlaucht und auch weil er studieren will. Für ihn hieß es nach einer Giga-Pizza weiterarbeiten, für uns ab nach Hause. 7 cm auf der Karte und bestimmt eine 3/4 Std Fahrt ohne Stau. Bei Nacht darf man auch über rote Ampeln fahren, weil es extrem gefährlich sein kann, anzuhalten. Aber auch das drüberfahren kann extrem gefährlich werden. Camila und Marcelo wohnen im 18 Stock. Lift funktionierte. Super Aussicht. Eine kleine aber superschöne eingerichtete Wohnung. Das Condominio bietet Parkhaus und Pool, außerdem war gleich gegenüber ein kleiner Park, Shoppingcenter, Supermarkt, Metro. Vom Bad hingegen direkter Blick auf eine Favela. Die sind in Sao Paulo wirklich an jeder Ecke.


Nach einem Frühstück mit Cuckne (die haben doch tatsächlich deutschen Streuselkuchen, mit Banane!!) und 3 Std. Schlaf für Marcelo (mehr braucht er angeblich nicht) machten wir uns auf zum Park Ibirapuera. Der Central Park Sao Paulos. Wie alles gigantisch groß! Es gibt dort neben See und Grünflächen: Planetarium, Pavillion Japanes (mit Kois), Fahrradverleih, überdachte Fläche zum skaten und inlinen, Museen, Skulpturen... Täglich min. 20.000 Besucher. Ausgerechnet hier in der Großstadt hab ich dann auch meinen ersten Kaffeebaum in Brasilien gesichtet. Die weißen Samen, die man aus der roten Schlae drückt, schmecken sogar ganz leicht nach Kaffee, wenn man sie lutscht. 3 Schritte weiter war eine Skulptur - Kunst zum Anfassen - gegen die man Steine werfen konnte. Das ganze machte Geräusche wie der Beamstrahl von Scotti ;)


Zum Mittagessen waren wir mit der Mama von Camila verabredet. Nach ziemlicher Verspätung zum einen durch Stau (wieder sozusagen Schlangestehen) und "kurzem" Umweg zur Familie von Marcelo, gab es fritierte Mandioca, Reis mit Bohnen, Rindfleisch und Salat. Und zum Nachtisch eine sehr leckere Maracuja-Creme. Ihre Mama gab mir auch gleich eine Flasche selbstgemachtes Maracuja-Konzentrat mit, fehlt mir nur noch das Rezept..

Ursprünglich wollten wir abends auf ein Rockkonzert einer bekannten Gruppe gehen. Da die Tickets allerdings für schlappische 6 Real verkauft wurden, hätten wir uns 4 Std vorher schon anstellen müssen... das wars nicht wirklich wert. Deswegen sind wir zur Avenida Paulista, die bestimmt teuerste Str. in Sao Paulo. Banken, Fast Food - Ketten, Museen (u.a. auch das schwebende rote MASP- Museu de Art Sao Paulo) und Shoppingcenters, die die Sachen verkaufen, die man sonst überall kriegt (z.B. DVD vom kürzlich erst erschienenen Kinofilm Babel, Handys für 5 Real, Fuma anstatt Pumashirts...) *lach* natürlich alles "legal" (legal bedeutet im brasilportu = toll)

Am So sind wir zum Centrobesichtigung aufgebrochen. Dabei mußten wir am Rio Pinheiro entlangfahren. Ich hab noch nie in meinem Leben einen solchen Stinkefluss gerochen - igitt. Der Fluß ist tot, besteht nur aus Abwasser und Chemikalien. Außerdem gibt es in der Nähe des Flughafens ein Hochhaus, das nicht fertiggebaut werden darf. Direkt in die Einflugschneise gebaut ;) Ich hatte sowieso schon beim Landen starke Bedenken, ob wir irgendwo reinkrachen werden. Du kannst ja fast schon in die Wohnungen gaffen.. Im Bauen sind die fiebrig. Neben modernen Hochhäusern, eines meinte Marcelo, wäre das WTC, sind die auch kräftig am kopieren. Gerade wird ein Eifelturm gebaut, durch den später eine "Autobahn" gehen wird. Im Centro gab es neben der Cathedral, dem Gründungsstein der Stadt, einigen historischen Gebäuden, der Fußgängerzonen mit den kleinen Gassen, Faculdade und Teatro Municipal, Viaduto de Chá, gab es auch die andere Seite Sao Paulos zu sehen. Halb vergammelten Hochhäusern, verdreckte Straßen, extrem arme Menschen, die wirklich auf der Straße wohnen. Verdreckt, verlumpt, teilweise hatten sie nicht mal mehr eine richtige Hose an, die wirklich vom und im Müll wohnen, 100te wenn nicht eher tausende. An jeder Ecke "zum Schutz" Polizei. Auf die Kamara aufpassen, Fotos-schießende-Touristen unter hungrigblickenden Augen. Regen.

Zum Mittagessen waren wir pünktlich beim Mercado Municipal angelangt. Dort gab es alles erdenkliche zu kaufen. Von Käse, Fleisch, Gewürzen, Öl, Süßigkeiten, Müsli, Ketchup, Früchte, Obst......... Außerdem einige kleine Restaurants, wo es die weitbekannten Spezialitäten wie Pastel de Bacalhau oder Mortadella-Sandwich gab. hmmmmmmmmmm Und natürlich Schlangestehen zum Essen holen.

Danach hieß es schon leider wieder aufbrechen zum Flughafen. Auf dem Weg dorthin, hatte das Fußballspiel - Sao Paulo gegen die Corinther angefangen. Ersterer ist der Lieblingsclub von Marcelo. Im Radio geht es hier wirklich ab. Die sprechen so schnell, dass ich kein einzes Wort verstehen kann (gut, nichts besonderes) aber sogar Brasilianer haben damit manchmal Schwierigkeiten. Wir mußten noch schnell an einer Tankstelle halten, damit er das Tor nochmal sehen konnte *lach* Aus Camilas und Marcelos Familie meinten sogar einige, dass sie den Ton im TV ausschalten, um im Radio mithören zu können, weil es 3mal interessanter ist ;) Leider hieß es dann schon Abschied nehmen :(((

Mein Flug war mit 15 Min Verspätung sogar pünktlich bestätigt. Durch starke Regenfälle konnte aber kurz nach Check-in kein Flieger mehr landen oder starten (das muss in der Stadt richtig reinhauen, neben Megastaus bis 200 km, kann man 4-5 mal im Jahr einige Straßen nicht befahren, sondern nur mit dem Boot passieren (ein Supermarkt hat sogar seine eigenen Boote!!) Abends um 11 kamen wir erst in Curtitiba an (8 war geplant). Durch Turbulenzen gab es weder was zu trinken noch den Müsliriegel (dass die nach der 2. Reihe mit Austeilen aufhören, weil das Lichtlein angeht, habe ich auch noch nie erlebt, nebenbei bemerkt, ich saß in der 3. Reihe!!). ;)

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